Welches Parfum passt zu meinen Hormonen?

Ein toller Duft kann alles sein was eine Frau braucht, um sich schön zu fühlen. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass unsere schwankenden Hormone unsere Präferenzen beeinflussen. Schon von Geburt an haben Frauen einen besser ausgeprägten Geruchssinn als Männer. Forscher denken, dass das Frauen dabei hilft den passenden Partner zu identifizieren, indem sie im Geruch des Mannes das beste DNA Profil erkennen.

TEENAGER

Die meisten Mädchen kaufen ihr erstes Parfum im Alter von 15 Jahren. Jedoch kommt es bei der Wahl des Dufts nicht nur auf den Flakon, das Model oder die Werbekampagne an. Die Pubertät löst nämlich einen Anstieg an weiblichen Sexualhormonen aus und das kann das Serotonin-Level stören. Serotonin sorgt normalerweise dafür,  dass man sich gut fühlt. Deshalb verlangt der Körper nach Zucker, um das Serotonin zu immitieren. Aus diesem Grund fühlen sich Teenager besonders zu süßen Düften hingezogen. Das ist auch der Grund, wieso Parfums für Teenager meistens sehr süßlich riechen. Der Duft von Vanille ähnelt dem Geruch von Muttermilch und löst deshalb Gefühle von Sicherheit aus. Das ist besonders wichtig, da viele Teenager sich unsicher fühlen und noch zu wenig Selbstvertrauen haben.

PARTNERSUCHE

Mittlerweile ist es allgemein bekannt, dass Gerüche bei der Partnersuche wichtig sind. Während der weibliche Körper ein Ei zur Befruchtung vorbereitet, steigt der Östrogenspiegel stark an. Dieses Hormon sorgt dafür, dass sich die Frau sexy fühlt und auch ihr Geruchssinn ausgeprägter wird. Während dieser Zeit des Monats versucht die Frau ihren eigenen Geruch mit einem Parfum zu betonen, damit potenzielle Partner sie leichter erkennen können. Frauen wählen dazu unbewusst Inhaltsstoffen, die den Duftstoffen ihres eigenen Körpers ähnlich sind.

PRE-MENSTRUATION

In den Tagen vor der Menstruation bevorzugen die meisten Frauen einen leichteren Duft. Während sich der Mutterleib für eine Schwangerschaft vorbereitet, sind viele Frauen bitteren Gerüchen – wie zum Beispiel Kaffee – eher abgeneigt. Stattdessen fühlen Sie sich zu fettigen und reichhaltigen Essensgerüchen hingezogen. Forscher meinen, dass Frauen so dazu geneigt werden sollen mehr Kalorien zu sich zu nehmen, um den Körper für ein Baby vorzubereiten. Die Wissenschaft hat ebenfalls herausgefunden, dass der Duft von Lavendel Stimmungsschwankungen und Menstruationsbewschwerden reduzieren kann.

SCHWANGERSCHAFT

Bevor eine Schwangerschaft offiziell bestätigt wurde merken viele Frauen selbst, dass ihr Geruchssinn viel ausgeprägter ist. Zwei Drittel aller Frauen behaupten sie hätten einen viel ausgeprägteren Geruchssinn während der Schwangerschaft und dass sie ihre Lieblingsgerüche als nicht mehr so angenehm wahrnehmen wie zuvor. Deswegen greifen schwangere Frauen eher zu leichten Düften wie Pfefferminze oder Mandarine.

WECHSELJAHRE

Da auch in den Wechseljahren der Östrogenspiegel manchmal ansteigt, können Frauen sehr sensibel auf Gerüche reagieren. Besonders Frauen die unter Hitzewallungen leiden, vermeiden würzige und moschushaltige Düfte. Der Grund dafür ist, dass ihre warme Haut dazu führt, dass die Kopfnoten schnell verblassen und nur der schwere Duft zurückbleibt. Während den Wechseljahren verwenden die meisten Frauen lieber frische und kühlende Parfums. Außerdem werden gerne Parfums verwendet, die sie jünger wirken lassen. Die Forschung hat herausgefunden, dass Männer Frauen die nach Grapefruit duften um bis zu 5 Jahre jünger schätzen.

SPÄTER

Mit dem Alter nimmt unser Geruchssinn etwas ab und im Alter von 80 Jahren berichten 75% der Frauen, dass sie Schwierigkeiten dabei haben Düfte zu identifizieren. Jetzt wo Sexualhormone keine so große Rolle mehr spielen, greifen Frauen in diesem Alter eher zu grasigen und hölzernen Düften. Da im Alter auch die Haut dünner und trockener wird, halten Düfte nicht mehr so lange. Deshalb bevorzugen viele ältere Frauen starke Duftkonzentrationen.

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